Highlights
- Arbeitszeugnis-Paket (Web-Designer/in)
- Arbeitszeugnis gut (Ergotherapeut/in)
- Arbeitszeugnis ausreichend (Bürokaufmann/Bürokauffrau)
- Praktikumszeugnis gut (allgemein)
Bestseller
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- Praktikumszeugnis-Paket (Praktikant/in einer Multimedia-Agentur)
- Arbeitszeugnis befriedigend (Sekretärin)
- Das Arbeitszeugnis ? korrekt erstellt und richtig interpretiert
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Thema: Arbeitszeugnis
Individuelle Beurteilung durch Muster-Arbeitszeugnisse
Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf ein Arbeitszeugnis, wenn seine Zeit in einem Unternehmen abgelaufen ist – egal, welche Gründe die Beendigung hatte. Möchte der ausscheidende Mitarbeiter ein qualifiziertes Arbeitszeugnis, kann er dies sogar vor dem Arbeitsgericht einklagen. Als Arbeitgeber werden Sie vor eine schwierige Aufgabe gestellt: Denn die Arbeitsrichter verlangen eine wohlwollende Bewertung von Arbeitsleistung, Motivation und Sozialverhalten. Negative Formulierungen sind tabu und können gerichtlich abgeändert werden. Vermeiden Sie langwierige und kostspielige Gerichtsverfahren durch die Verwendung professioneller Zeugnismustern. Nur wer die Zeugnissprache kennt, stellt sicher, dass die Aussagen nicht nur gerecht, sondern auch rechtlich korrekt sind. Der professionelle Leser kann aus einem gut formulierten Arbeitszeugnis die genaue Benotung von "sehr gut" bis "mangelhaft" problemlos herleiten.
Für jede Berufsgruppe das richtige Zeugnis
Ein wesentlicher Bestandteil des Arbeitszeugnisses ist die Tätigkeitsbeschreibung. Der Leser erfährt, welche Aufgaben der Arbeitnehmer übernommen hat. Achten Sie darauf, hier auf das gesamte Arbeitsverhältnis Bezug zu nehmen. Ist der Aufgabenbereich des Mitarbeiters gewachsen oder wurde er geändert, so muss dies aus der Arbeitsplatzbeschreibung ersichtlich sein. Zeugnisvorlagen, die bereits auf bestimmte Berufe zugeschnitten sind, erleichtern die Formulierung. Stellen Sie sicher, dass wichtige Aufgabenprofile nicht vergessen wurden. Auch die Beurteilung von Arbeitsbereitschaft, Leistung, Arbeitsqualität und Verhalten ist eng mit dem Berufsbild verknüpft. In einem Muster-Arbeitszeugnis, das die Besonderheiten der unterschiedlichen Jobprofile berücksichtigt, sind die wichtigsten Eckdaten bereits enthalten. So können Sie sich auf die individuelle Einschätzung Ihres ehemaligen Arbeitnehmers konzentrieren.
Zeugniscodes richtig verwenden und interpretieren
Die Erstellung eines Arbeitszeugnisses wird heute oft gar nicht mehr vom Vorgesetzten vorgenommen. In vielen Betrieben wird der Arbeitnehmer aufgefordert, selbst eine Beurteilung seiner Arbeitsleistung zu formulieren. Für den Arbeitgeber ist dies nicht nur zeitsparend, er vermeidet auch lange Diskussionen über einzelne Sätze und Ausdrücke. Der Arbeitnehmer könnte sich eigentlich freuen, liegt doch die Bewertung seiner Leistung nun in seiner Hand. Doch genau in diesen Fällen passieren die meisten Fehler: Denn was für den Laien gut klingt, macht Personalchefs bei der Bewerberauswahl oft misstrauisch. Wegen der streng arbeitnehmerfreundlichen Rechtsprechung der Arbeitsgerichte, haben Personalverantwortliche eine eigene Zeugnissprache entwickelt. Es gibt eine Vielzahl von Codes, die nur der Profi dechiffrieren kann. Auch das Weglassen bestimmter Inhalte übermittelt dem Leser eine eindeutige Nachricht. Fehlt beispielsweise am Ende des Zeugnisses jeglicher Dank an den ehemaligen Mitarbeiter, ist dieser wahrscheinlich verhaltensbedingt gekündigt worden. Beachten Sie auch, dass das Zeugnis als Gesamtwerk zu betrachten ist: Das äußere Erscheinungsbild muss stimmen. Graues Umweltpapier ist beispielsweise nicht angemessen, Briefkopf, Firmenstempel und Unterschrift dürfen nicht fehlen und jegliche Hervorhebungen, wie Kursivschrift oder Fettdruck sind tabu.
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